Elternmail 18.03.22

Liebe Eltern,
mit Erschrecken haben wir alle die Ereignisse in der Ukraine in den vergangenen Wochen beobachtet. Wir wissen noch nicht, wie sich die Situation dort weiter entwickeln wird, wohl aber wissen wir, dass sich in den kommenden Wochen neben den vielen bereits jetzt Geflüchteten weitere Menschen auf den Weg machen werden, um vor den Schrecken des Krieges zu fliehen. In dieser Woche haben wir das erste ukrainische Kind an der Schule aufgenommen und heute haben wir eine Englischlehrerin aus Odessa auf Honorarbasis eingestellt, die uns dabei helfen wird, die sicherlich in den nächsten Tagen und Wochen vermehrt an der Schule aufgenommenen ukrainischen Schüler:innen zu unterstützen. Einige Aktionen für die Menschen in und aus der Ukraine sind in Planung und wir werden Sie hierüber informieren, wenn die Planungen etwas weiter fortgeschritten sind. Sollten Sie eigenen Ideen haben, können Sie gerne Kontakt zu uns aufnehmen.
Eigentlich hatten wir gehofft, dass mit dem nahenden Frühling wieder etwas mehr Normalität ins Schulleben zurückkehren würde, aber insgesamt bleibt die Situation sowohl personell als auch in pandemischer Hinsicht angespannt. Heute hat die Bundesregierung Gesetzesänderungen beschlossen, die bereits am Montag in kraft treten sollen und für die einzelnen Bundesländer noch einmal besondere Ausarbeitungen bedürfen. Über die diesbezüglichen Konsequenzen für die Schulen NRWs hat uns eben das Schulministerium informiert. Folgende beiden Änderungen sind für die kommenden Wochen vorgesehen:
  • Bis Samstag, 02.04.22 wird es weiterhin die Verpflichtung geben, in den Innenräumen von Schulen Masken zu tragen. Danach fällt die Maskenpflicht weg. Da nach diesem Datum nur noch eine Woche bis zu den Osterferien ist, raten wir dringend dazu, die Masken in dieser Woche auch noch freiwillig in der Schule zu tragen. Diesen Ratschlag sprechen wir nicht nur hinsichtlich der stark ansteigenden Infektionszahlen aus, sondern auch , weil in dieser Woche unsere Abiturient:Innen die letzte Schulwoche haben. Gerade für sie wären Coronainfektionen, auch wenn sie bei jüngeren Menschen eher harmlos verlaufen, sehr kontraproduktiv für die Prüfungsvorbereitungen.
  • Bis zum 8.04.22 werden die schulischen Testungen in der jetzigen Form fortgesetzt. Nach den Osterferien wird dann in der Schule nicht mehr getestet, wenn es keine unerwartete kritische Entwicklung des Infektionsgeschehens gibt.

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Der Blick aus dem Bürofenster mit Aussicht auf ein sonniges Wochenende und knospende Bäume gibt mir bei aller Problematik die Hoffnung, dass auch wieder bessere Zeiten kommen. Diesbezüglich erhalten Sie erste Informationen zu unserer geplanten Projektwoche am Schuljahresende, die ganz im Zeichen von 33 Jahren Bilingualität am Couven stehen wird.
Herzliche Grüße aus dem Couven

Michael Göbbels,

Schulleiter
Tel. 0241-705200

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