Doppelerfolg beim Finale: Platz 2 und 3 für Couven Robots

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Ein herausragender Erfolg für das Couven Gymnasium: Beim NRW-Finale des zdi-Roboterwettbewerbs 2026 in Mülheim an der Ruhr erreichten unsere beiden qualifizierten Mannschaften den 2. und 3. Platz. Damit gehörten sie zu den erfolgreichsten Teams von insgesamt 219 Mannschaften weiterführender Schulen, die in diesem Jahr am Wettbewerb teilgenommen hatten.

Zwei unterschiedliche Wege ins NRW-Finale

Bereits seit Januar bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv auf den Wettbewerb vor. Nach den erfolgreichen ersten Wettbewerbsrunden in Aachen und Wuppertal verlief der weitere Weg ins Landesfinale für die beiden Mannschaften unterschiedlich: Couven Robots III sicherte sich beim Regionalentscheid in Bonn die Qualifikation für das NRW-Finale, ehe Couven Robots II beim Wettbewerb in Neuss ebenfalls den Einzug ins NRW-Finale schaffte. In Mülheim trafen schließlich die besten 15 von insgesamt 219 teilnehmenden Teams aus ganz Nordrhein-Westfalen aufeinander.

In den letzten Wochen vor dem Finale intensivierten die Teams ihre Vorbereitung. Programme wurden optimiert, Konstruktionen verändert und sämtliche Abläufe immer wieder getestet. Dabei gelang es beiden Mannschaften, ihr Niveau aus den vorherigen Wettbewerbsrunden noch einmal deutlich zu steigern.

Perfekter Auftakt und technische Probleme

Diese Vorbereitung zahlte sich bereits zu Beginn des Finales aus. Couven Robots II mit Avni, Jenin, Maia, Philipp und Ruben aus der 9C, unterstützt von Meva aus der 5D, gelang gleich im 1. Lauf ein perfekter Durchgang: Alle Aufgaben, die das Team für diesen Lauf vorbereitet hatte, wurden erfolgreich bewältigt.

Auch Couven Robots III mit Mo, Musen, Alexandar, Luc, Nathan und Davit aus der 9E startete gut in den Wettbewerb. Im 2. Lauf reagierte der Roboter jedoch plötzlich nicht mehr und musste während des laufenden Durchgangs neu gestartet werden. Das Team blieb in dieser schwierigen Situation bemerkenswert ruhig und brachte den Lauf dennoch zufriedenstellend zu Ende. Anschließend begann gemeinsam mit Herrn Joppich eine intensive Fehlersuche. Um jedes weitere technische Risiko auszuschließen, wurden sowohl der Hub als auch sämtliche Motoren des Roboters gegen Ersatzteile ausgetauscht. Danach mussten alle Programme erneut getestet werden. Die Schülerinnen und Schüler ließen sich von diesem Rückschlag nicht aus der Ruhe bringen und fanden schnell zu ihrer vorherigen Stärke zurück.

Beide Teams erreichen das Halbfinale

Bereits nach den ersten Durchgängen zeichnete sich ab, dass beide Couven-Teams zur sieben Teams umfassenden Spitzengruppe gehörten. Schließlich gelang beiden Mannschaften der Einzug ins Halbfinale der besten 4 Teams.

Couven Robots II zeigte auch dort eine starke Leistung und sicherte sich einen hervorragenden 3. Platz sowie ein Preisgeld von 600 Euro für MINT-Projekte unserer Schule. Couven Robots III zog sogar ins Finale gegen den Vorjahressieger aus Bonn ein.

Das Finale wurde in 2 Läufen ausgetragen. Nachdem Couven Robots III im 1. Lauf noch zurückgelegen hatte, konnte das Team den 2. Lauf für sich entscheiden. Für das Endergebnis wurden die Punktzahlen beider Durchgänge addiert. Am Ende fehlte nur wenig zum Gesamtsieg, sodass Couven Robots III einen herausragenden 2. Platz und ein Preisgeld von 700 Euro belegte.

Die Pokale wurden den Schülerinnen und Schülern von NRW-Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert überreicht.

Robotik auf Weltraummission

Der landesweite zdi-Roboterwettbewerb ist Teil von zdi.NRW, der Gemeinschaftsoffensive des Landes Nordrhein-Westfalen zur Förderung des MINT-Nachwuchses. In der Spielkategorie „Robot Game“ treten Teams mit selbst gebauten und programmierten LEGO-Robotern gegeneinander an. Innerhalb von 2 Minuten und 30 Sekunden müssen die Roboter vollständig autonom möglichst viele vorgegebene Aufgaben auf einem Spielfeld lösen.

In diesem Jahr stand der Wettbewerb unter dem Motto „zdi-Space Adventures“. Die Aufgaben bildeten typische Stationen einer Weltraummission im LEGO-Maßstab ab. Die Roboter mussten unter anderem eine Rakete für den Start vorbereiten, Mini-Satelliten im Orbit positionieren und Weltraumschrott einsammeln.

Dabei kommt es nicht nur auf technische Kenntnisse und gute Programme an. Ebenso wichtig sind zuverlässige Abläufe, präzises Arbeiten, schnelle Reaktionen auf unerwartete Probleme und eine enge Zusammenarbeit innerhalb der Mannschaft.

Ein außergewöhnlicher Erfolg

Nach knapp 13 Stunden kehrten die beiden Mannschaften gemeinsam mit ihren Betreuern Bastian Joppich, Marcel Kaiser und Simon Roth zum Aachener Hauptbahnhof zurück. Der große Aufwand der vergangenen Wochen hatte sich mehr als gelohnt.

Das Couven Gymnasium nimmt inzwischen im 3. Jahr in Folge am zdi-Roboterwettbewerb teil und konnte seine Leistungen von Jahr zu Jahr steigern. Robotik verbindet dabei auf besondere Weise technisches Verständnis, Programmierung, kreatives Konstruieren und systematische Fehlersuche. Gleichzeitig ist der Wettbewerb eine echte Teamaufgabe, bei der Zusammenarbeit, Verlässlichkeit und gegenseitige Unterstützung entscheidend sind.

Das Couven Gymnasium ist stolz auf seine Schülerinnen und Schüler und gratuliert beiden Teams herzlich zu diesem außergewöhnlichen Erfolg.

Dank an unsere Unterstützer

Ein herzlicher Dank gilt dem zdi-Netzwerk Aachen und dem Kreis Heinsberg und dem zdi-Zentrum BeST in Wuppertal für die Organisation der Lokalwettbewerbe und dem zdi-Zentrum Aachen und Kreis Heinsberg für die Unterstützung unserer Teams mit einheitlichen Team-T-Shirts ab der Regionalrunde. Ebenso gilt unser Dank der Stadt Aachen für die Übernahme der Fahrtkosten zum NRW-Finale.

Ein besonderer Dank gilt außerdem dem Verein der Freunde unserer Schule für die langjährige und zuverlässige Unterstützung unserer Robotikarbeit, unter anderem bei der Finanzierung der Spielfeldmatten und weiterer technischer Ausstattung. Ohne diese Unterstützung wäre die erfolgreiche Entwicklung unserer Teams in dieser Form nicht möglich gewesen.

Roth, zJop

Der Roboter von Couven Robots III bewegt die Weltraumrakete über das Spielfeld. (Foto: zdi.NRW)
Couven Robots II wartet gespannt auf die Rückkehr des Roboters in die Base, nachdem dieser zahlreiche Aufgabenobjekte eingesammelt hat. (Foto: zdi.NRW)
Mitglieder von Couven Robots III tauschen nach technischen Problemen die Motoren ihres Roboters aus. (Foto: Roth)
Die Mitglieder beider Couven Teams verfolgen gespannt die Verkündung des Endergebnisses. (Foto: Roth)
Couven Robots II bei der Pokalübergabe nach dem Gewinn des 3. Platzes gemeinsam mit Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert und dem Betreuungsteam. (Foto: zdi.NRW)
Couven Robots III bei der Pokalübergabe nach dem Gewinn des 2. Platzes gemeinsam mit Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert und den Betreuern des Teams. (Foto: zdi.NRW)
Couven Robots II baut den Roboter während des Wertungslaufs für die nächste Aufgabe um und positioniert ihn anschließend neu in der Base. (Foto: zdi.NRW)
Couven Robots III trifft die letzten Vorbereitungen für das Finale der beiden besten Teams und überprüft noch einmal den Roboter sowie die geplanten Abläufe. (Foto: zdi.NRW)
Gespannt warten unsere beiden Couven Teams auf die Bekanntgabe, welche Mannschaften sich für das Halbfinale qualifiziert haben. (Foto: zdi.NRW)
Im Finale unterstützt Couven Robots II selbstverständlich das Team von Couven Robots III während der Auswertung des Laufs durch die Jury. (Foto: zdi.NRW)