Toller Erfolg bei der Biologie-Olympiade 2026

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Wir freuen uns, unsere Schülerin Sophie Pfeifer (10E) für ihre Teilnahme an der Internationalen Biologie-Olympiade (IBO) auszeichnen zu können.

Bereits in der Jahrgangsstufe 10 stellte sie sich erfolgreich den anspruchsvollen Aufgaben dieses Oberstufenwettbewerbs und erreichte die zweite Runde. Mit einem hervorragenden 9. Platz in Nordrhein-Westfalen gehört sie dort zu den besten Teilnehmenden.

Besonders hervorzuheben sind ihr großes Engagement sowie ihr ausgeprägtes Interesse an biologischen Fragestellungen, mit dem sie sich auch über den Unterricht hinaus intensiv auseinandersetzt. Begleitet und unterstützt wurde sie dabei von Frau Schrenk.

Im folgenden Beitrag schildert Sophie ihre persönlichen Eindrücke und Erfahrungen mit der Biologie-Olympiade:

Seit vielen Jahren begeistere ich mich sehr für Biologie. Die Idee, an der Internationalen Biologie Olympiade (IBO) teilzunehmen, erhielt ich nach einer Recherche nach Biologie-Wettbewerben, in denen ich mein Wissen beweisen wollte. Es gibt insgesamt drei: die Internationale Chemie-, Physik- und Biologieolympiade. Alle drei sind eigentlich für OberstufenschülerInnen und haben eine ähnliche Struktur im Ablauf des Wettbewerbs.

Es gibt insgesamt fünf Runden. Die erste Runde ist eine Hausarbeit, bei der man sich ein Dokument mit all den Aufgaben herunterlädt und diese dann in einem Zeitraum von Anfang April bis Ende September bearbeiten und einreichen muss. Bei der IBO ist es so, dass es vier Aufgaben mit jeweils 4–6 Teilaufgaben gibt, von denen man drei zur Bearbeitung auswählen kann. Vorletztes Jahr habe ich mich für die Aufgaben 1, 2 und 4 und letztes Jahr für 2, 3 und 4 entschieden. Man kann für diese Runde maximal 60 Punkte erreichen, die ich auch in beiden Jahren erreicht habe.

Von den ca. 1200, die in der ersten Runde bundesweit mitmachen, kommt ca. die Hälfte in die nächste Runde. In der 2. Runde muss man eine 2-stündige Klausur absolvieren, deren Anforderungen sehr hoch liegen. Das erforderliche Wissen muss man sich eigenständig aneignen und bereit sein, viel Zeit darin zu investieren, denn der Stoff wird zu weiten Teilen nicht in der Schule gelehrt.

Diese Klausur fand ich in beiden Jahren auch bei Weitem das Anspruchsvollste an der Teilnahme, da ich als Vorbereitung nur wenige Probeklausuren der IBO hatte und ansonsten keine Orientierung, was da potenziell kommen konnte. Also habe ich mir intensiv mit Biologiebüchern im Selbststudium vieles selbst angeeignet.

Ich muss definitiv aus Erfahrung sagen, dass man mehrmals daran teilnehmen muss, um einen guten Plan davon zu haben, was einen da erwartet. Persönlich habe ich viel Erfahrung in Hinsicht auf komplexe Klausuren mitgenommen, die ich so ansonsten nicht geschrieben hätte, und habe mir beim Bearbeiten der ersten Runden Wissen angeeignet, das ich mir vermutlich so detailliert erst später angeeignet hätte.

Dieses Jahr werde ich auf jeden Fall erneut an der IBO teilnehmen und es hoffentlich bei meiner dritten Teilnahme in die dritte Runde schaffen und vielleicht sogar noch weiter.