„Together in Europe for a sustainable Future“ – gelungener Auftakt des Erasmus+ Projektes beim ersten Austauschtreffen in Berlin und Aachen

Ende November/Anfang Dezember 2019 fand das erste Austauschtreffen des Couven Gymnasiums mit den Partnerschulen aus Griechenland, Polen und Finnland im Rahmen des Erasmus+ Projektes „Togehter in Europe for a sustainable future“ statt. In Begleitung von Andrea Genten, Wolfgang Heinen, Axel Huppertz, Jutta Krusenbaum und Maria Vasileiadou machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klima AG Aleah Cabrera, Anna Hoymann, Chanel Skibar, Chidinma Orji, Felice Gerding, Jako Ehrlichmann, Julius Peters, Lisa Marx, Lizi Agyar, Rania Jamali, Rosanna Gnörich und Samuel Jolles auf nach Berlin, wo sie erstmalig mit ihren Austauschschüler.innen aus Polen, Griechenland und Finnland zusammentrafen, mit denen sie vorab über soziale Medien bereits Kontakt aufgenommen hatten.

 

Die Austauschschüler.innen wurden von insgesamt neuen Lehrer.innen unterschiedlichster Fachrichtungen aus Natur- , Gesellschaftswissenschaften und Fremdsprachen begleitet. Gemeinsam wartete ein spannendes und abwechslungsreiches Programm auf Schüler.innen und Lehrkräfte. Zu nennen sind hier insbesondere ein Besuch im erst kürzlich eröffneten „Futurium“ – dem „Haus der Zukünfte“, das sich auf vielfältige Weise mit der Frage auseinandersetzt, wie wir in Zukunft leben wollen. https://futurium.de Auf dem Programm standen außerdem ein Besuch im Deutschen Bundestag mit einem Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Oliver Krischer (MdB, Bündnis 90/ Die Grünen) zur deutschen und europäischen Klimapolitik, sowie eine Führung durch die neue Ausstellung im „Museum des Kapitalismus“ zum Thema „Klimakrise und Kapitalismus“ https://museumdeskapitalismus.de/

 

Daneben gab es in der Freizeit auch Gelegenheit, je nach individueller Vorliebe kulurell und historisch interessante Plätze in Berlin aufzusuchen, wie z. B. Das Pergamon Museum, die East-Side-Gallery, den «Tränenpalast», Das DDR-Museum, Check-Point- Charlie und natürlich auch einen der vielen Weihnachtsmärkte in Belin am Schloss Charlottenburg.

In Aachen wurde die thematische Auseinandersetzung im Rahmen des Projekts «Together in Europe for a sustainable Future»mit der Frage «Braunkohleförderung und ihre Folgen für Mensch und Umwelt» fortgesetzt. Im Zentrum stand hier ein Tag im Rheinischen Braunkohlerevier, bei dem sowohl die Position des Energiekonzerns RWE in einer Führung durch den Tagebau Garzweiler und einem Besuch der Ausbildungsplattform «Terra Nova» beleuchtet wurde, als auch die Position der Braunkohlegegner. Hierzu gab es eine Führung durch den Hambacher Wald mit Todde Kemmerich verbunden mit einemGespräch mit den dortigen Waldbesetzern.

Abgerundet wurde die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Energie und Nachhaltigkeit in der Schule durch einen workshop mit «Energybirds» – einer Initiative von Studierenden der RWTH und einem Gespräch mit Frau Fabiola Blum vom Umweltamt der Stadt Aachen zum Thema «Was bedeutet die Ausrufung des Klimanotstandes für die Stadt Aachen»

Die Stadt Aachen würdigte den internationalen Besuch mit einem Empfang im Weißen Saal des historischen Rathauses durch Bürgermeisterin Hilde Scheidt und eine Führung durch das Rathaus.

Natürlich wurde bei all der inhaltlichen Arbeit auch das Miteinander groß geschrieben. Die Austauschschüler.innen waren bei Gastfamilien aus dem Couven untergebracht und hatten so Gelegenheit, einen unmittelbaren Einblick in die deutsche Kultur und Gastfreundschaft zu erfahren. Gemeinsame Aktivitäten wie der Besuch der Eissporthalle, des Dreiländerecks und natürlich des Aachener Weihnachtsmarktes boten reichlich Gelegenheit, sich gegenseitig näher kennen zu lernen und über Grenzen hinweg Freundschaften zu knüpfen

 

Schade nur, dass die Zeit so schnell vorbei war.

Zum Glück ist das Erasmus+ Projekt auf zwei Jahre angelegt. Daher freuen wir uns schon auf den nächsten Austausch und ein Wiedersehen mit allen Beteiligten Anfang April 2020 im griechischen Volos!

 

Ohne tatkräftige und finanzielle Untersützung wäre die erfolgreiche Durchführung des Projektes nicht möglich gewesen.

 

Danken möchten wir daher an dieser Stelle ausdrücklich für die tatkräftige Unterstützung:

  • allen Gastfamilien, für die freundliche Aufnahme der Austauschschüler.innen
  • Herrn Krzysztof Ignaciuk, der uns als Sprachmittler die Verständigung im Deutschen Bundestag über alle Sprachgrenzen hinweg auf äußerst beeindruckende Weise möglich gemacht hat.
  • Herrn Malte Suhr für die anregende und engagierte Führung im Museum des Kapitalismus
  • den Mitarbeiter.innen im Futurium für die spannende Führung durch das Haus der Zukünfte
  • dem Mitarbeiter von RWE für die nicht einfache Führung durch den Tagebau Garzweiler
  • Herr Todde Kemmerich und den Waldbesetzern für beeindruckende Führung und Gespräche im Hambacher Wald
  • Frau Bürgermeisterin Hilde Scheidt für den herzlichen Empfang im Rathaus der Stadt Aachen
  • Frau Fabiola Blum vom Umweltamt der Stadt Aachen für das engagierte Gespräch zur Bedeutung der Ausrufung des Klimanotstandes für die Stadt Aachen
  • der Studierendeninitiative «Energybirds» für den spannenden workshop zum Thema Energie und Klimawandel
  • allen Kolleg.innen, die uns während des Austauschprojektes durch ihre Mehrarbeit den Rücken freigehalten haben
  • der Schulleitung für die uneingeschränkte Unterstützung

 

Danken möchten wir darüber hinaus für die großzügige finanzielle Unterstützung

  • dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD) für die Bewilligung der Mittel im Rahmen von Erasmus+
  • dem Umweltamt der Stadt Aachen
  • dem Jugendamt der Stadt Aachen

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