“Straight outta Skitrip”

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Experten unter sich …

Vom 22.1.2016 – 30.1.2016 fand die Skifahrt der Jahrgangsstufe 9 zum Mölltaler Gletscher in Kärnten/Österreich statt. Wer richtig liest wird sich jetzt schon wundern?! Das eigentliche Reiseziel war doch immer Sedrun am Oberalppass in der Schweiz gewesen?! Dieses Jahr war alles ein bisschen anders, aufgrund von Belegung war es uns nicht möglich, im angestammten Hotel unterzukommen und so mussten wir auf das Ziel in Österreich ausweichen.

Natürlich wurden von Frau Farkas auch dieses Jahr keine Kosten und Mühen gescheut, um die heißbegehrte Skifahrt trotzdem auf die Beine zu stellen. Nach dem Motto der Stufe: ,, Straight outta Skitrip” war auch für die Lehrer und uns Sporthelfer ein gewisser Anteil Neues mit dabei. So verlängerte sich die Anfahrt um schlappe 100 km, von 900 km in die Schweiz auf 1000 km nach Österreich. Dies bedeutete knappe 14 Stunden Fahrt, falls keine Unterbrechungen oder Staus auftreten sollten.

Am 22.01. trafen sich Lehrer, Sporthelfer und Schüler um 5 Uhr an der Bushaltestelle Hohenstaufenallee, um eine Woche nach dem Motto: ,,Sieg oder Akia” zu verbingen. Bis alles Gepäck verladen war, war es 6 Uhr und man merkte die erhebliche Vorfreude der Schüler. Nach knappen 14 und 15 Stunden Fahrt erreichten beide Busse gegen 7-8 Uhr morgens das Actionhotel Flattach, unsere Unterkunft für diese Woche. Nach kurzen 5 Stunden Wartezeit, einem kleinen Frühstück und der vorangegangenen Skiausleihe konnten dann endlich die Zimmer bezogen werden.

Die Sporthelfer 2016

Die Sporthelfer 2016

Für die Skihelfer und Lehrer hieß es dann um 2 Uhr “Aufbruch”, denn es galt, das neue Gebiet zu erkunden. Normalerweise fuhren morgens ab 8:25 zwei Skibusse hin und ab 14:45 auch welche wieder zurück zum Haus Diese hatten wir allerdings verpasst und so musste ein Taxi her. Gesagt getan standen wir nach knapp 15 minütiger Fahrt oben an der Bahn, nur um mit Ernüchterung festzustellen, dass aufgrund zu starken Windes die Lifte für den restlichen Tag gestoppt worden waren. Also alles Gepäck wieder zurück und ab gings zurück zum Hotel, Enttäuschung mit dabei. Aber: so konnte sich am nächsten Morgen jeder auf ein unbekanntes Skigebiet freuen.

Bei Kaiserwetter ging es das erste Mal auf den Gletscher, jeweils acht Gruppen, die sich selbst als Profis, Fortgeschrittene oder Anfänger eingetragen hatten, mussten das erste Mal auf Skiern stehen oder aber ihr Können beweisen. Das Gebiet umfasst leider nur zwei kleine Anfängerlifte, so war es angesichts der schieren Anzahl der Couven Schülerschon etwas eng, aber dies spielte kaum eine Rolle.

Ab 13:00 gab es Mittagessen, ein wahrer Genuss, da die Aussicht auf knapp 3000 m Höhe sich schon sehen lassen konnte. Hier lag einer der Vorzüge gegenüber Sedrun, mit Hilfe einer Essensmarke konnte mittags warm gegessen werden. Danach wurden weitere Abfahrten gemacht, bis es in der Regel gegen 15:00 nachmittags für alle Schüler wieder zurück ins Hotel ging. Netterweise hatte Frau Farkas ein Skidepot organisiert und somit konnten alle Skifahrer ihr Material auf dem Berg lassen, was den Weg hinsichtlich Platz im Bus erleichterte.

Gegen 18:30 wurde dann das Abendessen serviert, eine Notwendigkeit nach jedem anstrengenden Skitag. In der Zwischenzeit herrschte eine entspannte Atmosphäre, Pokerrunden, Kartenspiele und Musik dienten häufig als Zweck zur allgemeinen Erheiterung.

Gegen 19:30 fand die allabendliche Besprechung statt, geführt von Herrn Franke gab es Infos rund um den nachfolgenden Ablauf der Tage. Ab 21 Uhr fand dann das Abendprogramm statt, so gab es z.B. eine Technik-Analyse, FIS-Skiregeln oder aber auch einen Spieleabend, organisiert von den Sporthelfern. Ab 22:30 Uhr hieß es Bettruhe für alle 9er. Die folgenden Tage verliefen im gleichen Schema.

Es bleibt zu erwähnen, dass JEDER Schüler/in mindestens ein Mal die Talabfahrt geschafft hat, was zu einem gewissen Stolz bei Lehrern und Sporthelfern führte. Mit nur vier größeren bzw. kleineren Blessuren und den üblichen Druckstellen etc. gab es kaum Ausfälle zu beklagen, was der Stufe und ihrer Motivation hoch anzurechnen ist.

Alle kamen glücklich und (halbwegs) munter in der Nacht des 30.01. wieder an der Bushaltestelle Hohenstaufenallee an.

Die Sporthelfer möchten sich im besonderen Maße beim Förderverein, welcher einen Zuschuss an Geld ermöglichte und den Lehrern bedanken, die diese Fahrt zu einer rundum gelungenen für jeden Schüler/in gemacht haben. Besonders die Geduld und die Umsichtigkeit im Umgang mit den Anfängern ist jedes Jahr bemerkenswert. Die Sporthelfer hoffen, das es für jeden eine tolle Skifahrt war und freuen sich, wieder im nächsten Jahr als Begleitung zur Verfügung zu stehen.

Für alle Schüler/innen,
Julian Karl (Q2)

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