“Ein Signal gegen Angst, Wut und Hass”

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.Foto: AZ/Ralf Roeger.

Ursprünglich waren es zwei unterschiedliche Initiativen innerhalb der Schule, die sich um das Gedenken Fredy Hirschs sowie um die Zertifizierung des Couven als “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” bemühten. Letztlich aber gehen beide Schritte in dieselbe Richtung. In der Selbstverpflichtung, die mit der Zertifizierung einher geht, heißt es etwa

Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, uns zukünftig zu achten.

Es war an Schülersprecher Valentin Amian, an die Parallelen zwischen Fremdenfeindlichkeit heute und zu Zeiten Fredi Hirschs zu erinnern: „Heute ist es noch nicht so unwürdig und unmenschlich wie zu Fredy Hirschs Zeiten, aber es brodelt merklich.“ AfD, Front National und Pegida seien ausschlaggebend für die Bemühung um die Zertifizierung gewesen, „denn gerade im Mikrokosmos Schule können wir gegen Angst, Wut und die Ideologie der Ungleichwertigkeit arbeiten. Für Empathie und Vertrauen, für ein Miteinander statt eines Gegeneinanders“, so Amian. „Wir gucken nicht weg“, versprach sein Stellvertreter Julian Karl im Namen seiner Schulkollegen. Dem möchten wir an dieser Stelle nichts hinzufügen und lediglich den Artikel der Aachener Zeitung vom heutigen 13. September dokumentieren – und zwar → hier.

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