Fahrt nach Auschwitz: Auf den Spuren Fredi Hirschs

Fredi Hirsch, Foto: bundesliga.de

Fredi Hirsch, Foto: bundesliga.de

Am heutigen Montag fand das letzte Vortreffen für die Fahrt statt, die rund 40 Schülerinnen und Schüler des Couven Gymnasiums ab Donnerstag für knapp eine Woche in die polnische Stadt Oświęcim führen wird – besser bekannt unter dem deutschen Namen Ausschwitz. Nach dem Besuch des ehemaligen Gestapo-Gebäudes in Köln und der Ausstellung ,,Todesfabrik Auschwitz” standen nun letzte organisatorische Dinge und einige Vorträge auf dem Programm.

Zuerst begannen Julian Karl und Valentin Amian (beide Q1) mit einem Vortrag über die wirtschaftliche Situation in Deutschland nach dem 1. Weltkrieg und vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten, welche vor allem auf die Inflation und Deflation in den 1920er Jahren fokussiert war.

Anschließend wurde von Axel Pum, Ina Neubert und Nicole Bastron (alle Q1) eine Präsentation über die Einstellung des deutschen Volkes gegenüber Juden nach dem 1.Weltkrieg  gehalten, welche wie das Hauptthema schon aussagt sich auf die antisemitische Hetzjagd der Nationalsozialisten bezog.

Zu guter Letzt referierte Helge Cramer, ein Filmproduzent, der uns nach Auschwitz begleiten wird, über das Leben von Fredi Hirsch (Foto), einem Juden der in Aachen geboren wurde, an der Vorläuferschule des Couven, dem Hindenburg Realgymnasium, zur Schule ging und mit der Gründung von Kinderheimen Kinder und Jugendliche im Ghetto Theresienstadt sowie im KZ Auschwitz-Birkenau eine Zukunft gab und etwas, wofür sich das Leben lohnte.

Wir konnten einen sehr guten Überblick über sein Leben erhalten, außerdem unterstrich Herr Cramer immer wieder seine Aussagen durch die von Zeitzeugen, welche er im Laufe seiner Recherche zu seiner Produktion eines Dokumentarfilms über Fredi Hirsch interviewt hatte.

(Julian Karl, Q1)

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