Besuch im Buddhistischen Zentrum Aachen

IMG_6582-TextVor den Weihnachtsferien hat sich unser Evangelischer Religionskurs am Buddhistischen Zentrum Aachen getroffen, um einen Einblick in den Buddhistischen Glauben zu erhalten. Als alle da waren, sind wir in das Zentrum hinein gegangen; dort wurden wir von einem Leiter sehr höflich empfangen. Herr Christian Licht hat uns sehr viel über den Buddhismus und das Zentrum erzählt. Das Buddhistische Zentrum gibt es schon seit 30 Jahren. Es wurde von einem Tibetischen Buddhisten gegründet, die Mitgliederzahl beträgt ca. 50. Es gibt zwei angestellte Leiter, die für die organisatorischen Dinge, Finanzen und Kursvorbereitungen im Buddhistischen Zentrum verantwortlich sind. Herr Licht, als ein Leiter, leitet einmal wöchentlich einen Kurs, der hauptsächlich aus Meditieren besteht. Er geht aber auch über die Lehre des Buddhas.

Auf die Frage zum Alltag eines Buddhisten hat er gemeint, dass er im großen und ganzen normal ist. Buddhisten Meditieren nur ein paar Mal am Tag, das heißt, sie absolvieren grundlegende Übungen, um einen ruhigen Geist zu erlangen. Ab und zu veranstaltet das buddhistische Zentrum Seminare, wo alle zusammenkommen. Diese finden am Wochenende statt und werden „Sanga“ genannt, doch der Hauptteil wird alleine Zuhause absolviert.

Zum eigentlichen Glauben kann man sagen, dass alles auf ein gutes Leben gerichtet ist: Glück.

In unserem Leben ist seit der Geburt alles Leid, weil jeder der geboren wird, auch sterben wird. Doch Buddha (der Erwachte) lehrt uns, ob wir Leid oder Glück erfahren, liegt an unserem Handeln. Dadurch, dass unser Körper und unser Geist sich andauernd verändern, entstehen andere Verbindungen zu Menschen.

Bei Buddhisten im Kloster ist das natürlich anders, bei ihnen steht das Lernen und Beten ( Meditieren ) auf dem Tagesplan.

Das Nirwana hat Herr Licht als etwas jenseits unserer Vorstellungen, ohne Zeit und ohne Leiden ( Frieden) beschrieben.

Er meinte auch, dass das Nirwana immer erreichbar ist, auch zu Lebzeiten, doch es wird dann „Nirwana mit Überresten“ genannt, weil der Körper noch da ist.

 Die letzte Frage von uns war, ob er selbst den Buddhismus eher als Religion oder Lebenseinstellung sehen würde. Darauf antwortete er mit beides, denn seiner Meinung nach, ist Meditation religiös (Leben nach dem Tod). Doch in Deutschland wird dies nicht als Religion angesehen.

 Der Ausflug ins Buddhistische Zentrum hat mir persönlich sehr gut gefallen und ich habe viel Neues über den Buddhismus erfahren.

 Extra Informationen von Herr Licht:

  • „Buddha“ heißt übersetzt: „der Erwachte“
  • aus Dankbarkeit sind die meisten Buddhas golden
  • Der Buddha ist für unser Wohl verantwortlich sein Wesen

Janinka Okoye, EF

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