Die Eltern sollen ein Wahlrecht bekommen

Foto: AN/Heike Lachmann.

Couven-Lehrerin Susanne Becker und Städteregions-Schulrat Norbert Greuel: Inklusion als Aufgabe für Aachener Schulen. Foto: AN/Heike Lachmann.

Bereits seit dem Jahre 2009 gibt es sie, die UN-Konvention zur gleichberechtigten Behandlung behinderter Menschen. Irgendwann im Herbst soll sie dann auch in Nordrhein-Westfalen mit Ergänzung des Schulgesetzes einen konkreten rechtlichen Rahmen erhalten, der für die Schülerinnen und Schüler, die bis dato an Förderschulen unterrichtet wurden, eine Wahlmöglichkeit eröffnen – die Wahl nämlich, eine Förder- oder Regelschule zu besuchen. Die Vielfalt solle zum Normalfall an NRW-Schulen werden, schreibt etwa auch Margot Gasper in ihrem Artikel für die Aachener Nachrichten.

Neben den rechtlichen Veränderungen erfordert die inklusive Förderung behinderter Kinder an Regelschulen aber auch eine Vielzahl praktischer Veränderungen im Schulalltag – von der Lehreraus- und -fortbildung bis hin zur Beseitigung von Hürden. Buchstäbliche Hürden müssen nämlich nicht nur für nicht nur Rollstuhlfahrer in den vielfach nur schwer zugänglichen Schulgebäuden NRWs fallen, sondern vor allem auch in den Köpfen: Inklusion fängt im Kopf an, lautet denn auch das Motto einer bundesweiten Inklusions-Initiative. Hierbei hilft auch Couven-Lehrerin Susanne Becker (auf dem Bild zusammen mit Schulrat Norbert Greuel), die zusammen mit ihrer Kollegin Claudia Dimmer jeweils zur Hälfte ihrer Arbeitszeit als Inklusionskoordinatorin der Städteregion Aachen arbeitet. Grund genug für die Internetredaktion, den Artikel der Aachener Nachrichten vom 15. August 2012 zu dokumentieren.

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